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Aktuelle Gemeindeinfo

Rauchwarnmelderpflicht ab 1. Juli 2013

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Informationsmitteilung vom 1. Oktober 2012 zur Gesetzesänderung "RAUCHWARNMELDER"
Aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen ist innerhalb von Wohnungen in Aufenthaltsräumen - ausgenommen in Küchen - sowie in Gängen, über die Fluchtwege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens 1 Rauchwarnmelder zu installieren.

Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. 
Die Brandverhütung – Feuerpolizei des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes erlaubt sich hierzu wie folgt erklärend mitzuteilen und folgende, häufig gestellte Frage zu beantworten.

Was sind Rauchwarnmelder?
Rauchwarnmelder, umgangssprachlich auch Heimrauchmelder genannt, sind in der Regel batteriebetriebene, technische Geräte, die gefahrbringenden Rauch erkennen und zur Alarmierung von anwesenden Personen ein deutliches, lautes Alarmierungssignal aussenden. 
Wo müssen die Rauchwarnmelder installiert werden?
Laut Gesetz müssen diese nur innerhalb von Wohnungen und hier nur in den Aufenthaltsräumen sowie entlang der Fluchtwege (Gänge, Vorräume) installiert werden. 
Als Aufenthaltsräume gelten Räume, in welchen sich Personen längere Zeit aufhalten, das sind insbesondere Schlaf- und Wohnräume. Abstellräume und Sanitärräume zählen nicht dazu. Obwohl die Küche als Aufenthaltsraum gilt, wurde diese vom Gesetzgeber aufgrund der vorhersehbaren, hohen Wahrscheinlichkeit von Fehlauslösungen durch Kochtätigkeiten vom Installationsumfang ausgenommen. 
Steht z. B. die Küche in offener Verbindung mit dem Wohnraum, ist der Rauchwarnmelder möglichst weit entfernt von der Kochstelle im Wohnbereich zu installieren. 
Warum muss ich in der Küche keinen Rauchwarnmelder installieren?
Aufgrund der vorhersehbaren, hohen Wahrscheinlichkeit von Fehlauslösungen durch Kochtätigkeiten wurden Küchen vom Gesetzgeber vom Installationsumfang ausgenommen.

Es können jedoch auf freiwilliger Basis spezielle Wärmemelder, welche nicht auf Rauch, sondern auf die Brandwärme reagieren, installiert werden.
Was gilt als Wohnung?
Als Wohnung im Sinne des Gesetzes gelten auch Ein- und Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Ferienwohnungen, Villen und sonstige abgeschlossene Einheiten für Wohnzwecke.
In Stiegenhäusern von Mehrparteienhäusern besteht keine Verpflichtung zur Installation von Rauchwarnmeldern.
Bis wann muss ich die Rauchwarnmelder installieren?
Ab 1. Oktober 2012 gilt für neu zu errichtende Wohnbauten die Verpflichtung zur Installierung der Rauchwarnmelder.
Aufgrund des Gesetzes sind in allen bestehenden Wohnungen in Kärnten bis 1. Juli 2013 die Rauchwarnmelder im Umfang des Gesetzes nach zu installieren.
Wie müssen die Rauchwarnmelder installiert werden?
Bei der Installation der Rauchwarnmelder sind die Gebrauchs- und Montageanweisungen des Herstellers einzuhalten. Insbesondere sind Rauchwarnmelder an die Decke und in der Regel mittig im Raum zu installieren. 
Wer muss die Rauchmelder installieren?
Die Verpflichtung zur Installation von Rauchwarnmeldern ist eine Vorschreibung der Kärntner Bauvorschriften. Somit trifft die Installationspflicht den Bauwerber, also den Adressat des Baubescheides oder dessen Rechtsnachfolger.
Im Allgemeinen ist dies der Gebäudeeigentümer und nicht der Mieter bzw. Nutzungsberechtigte einer Wohnung.
Wartung – Funktionstest
In den Montageanleitungen für die Rauchwarnmelder sind, abhängig vom jeweiligen Produkt, Angaben über die Montage, Wartung und die durchzuführenden Funktionstests enthalten.
Rauchwarnmelder müssen regelmäßig auf Ihre Funktion durch Betätigung des Testknopfes überprüft werden, wobei die Testintervalle abhängig vom jeweiligen Produkt sind (von einmal wöchentlich bis einmal jährlich). Ebenfalls muss die Batterie nach den Angaben der Betriebsanleitung ersetzt werden, jedenfalls dann, wenn der Rauchwarnmelder durch einen Signalton den notwendigen Batteriewechsel anzeigt. Der Rauchwarnmelder funktioniert auch dann noch 30 Tage.
Sonderfunktionen:
Wenn Täuschungsgrößen vorhersehbar sind (z.B. beim Einheizen von Kachelöfen, bei der Verwendung von Weihrauch, etc.) sollten Rauchwarnmelder verwendet werden, welche über eine sogenannte "Stummschaltung" verfügen.
Nach Betätigung einer Taste reagiert der Melder für einen Zeitraum vom ca. 5 bis 20 Minuten (je nach Hersteller) nicht auf Täuschungsgrößen (Rauch, Wasserdampf).
Nach dem Ablauf der Zeitspanne aktiviert sich der Melder wieder automatisch und geht in den Normalbetrieb über.
  Was ist beim Kauf eines Rauchwarnmelders zu beachten?

  • geprüfte Produkte: Rauchwarnmelder müssen der ÖNORM EN 14604 entsprechen. 
  • lange Lebensdauer (bis zu 10 Jahre)
  • lange Batterielebensdauer (3 bis 10 Jahre)
  • einfache Montage 
  • einfache Bedienung des Prüfknopfes
  • Rauchwarnmelder müssen regelmäßig auf Ihre Funktion überprüft werden. Die Prüfintervalle sind in der Gebrauchsanleitung angeführt. Achten Sie darauf, dass die Prüfung nur einmal jährlich notwendig ist.

Gesetzliche Grundlage:
Das Landesgesetz (LGBL. Nr. 80/2012) hinsichtlich der verpflichtenden Montage von Rauchwarnmeldern Opens external link in new windowkann im Internet abgerufen werden.

Nachfolgend die wichtigsten Auszüge:

Landesgesetzblatt Nr. 80/2012 Artikel II Änderung der Kärntner Bauvorschriften
§ 14
Ausbreitung von Feuer und Rauch innerhalb der baulichen Anlage
(9) In Wohnungen muss, unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Errichtung, in Aufenthaltsräumen – ausgenommen in Küchen – sowie in Gängen, über die Fluchtwege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens ein Rauchwarnmelder angeordnet werden. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
Artikel IV
(1) Dieses Gesetz tritt mit 1. Oktober 2012 in Kraft.
(8) In Wohnungen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes bestehen, sind die Rauchwarnmelder gemäß § 14 Abs. 9 K-BV in der Fassung dieses Gesetzes spätestens bis zum Ablauf des 30. Juni 2013 einzubauen.

   

WLV Leßnigbach

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Fertigstellung der Geschiebedosiersperre am Lessnigbach
Die veranschlagten Projektkosten von € 668.000,- werden nicht zur Gänze ausgeschöpft
Es muss noch die Gemeindestraße asphaltiert werden und eine Endvermessung des verbauten Bachabschnittes durchgeführt werden.
Die Kosten werden sich dann auf ca. € 610.000,- belaufen.
Mit diesen Maßnahmen können ca. 12.000 m³ Geschiebe und Unholz zurückgehalten werden, was dem gesamten Katastrophenpotential des Baches entspricht.
Dazu wurden  1580 m³ Beton
62 to Baustahl
12 to I-Profile für die Rechenkonstruktion
280 Std LKW
460 Std Bagger
2 Wo. Sprengarbeiten für den Wegbau
aufgewendet.
Geschützt werden durch diese Baumaßnahme neben der Landesstraße auch die ÖBB Linie und mehr als 2 ha zukünftiges Bauland und Gewerbegebiet.

   

Vermurung Leßnigbach

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Leßnigbach Hochwasserereignis am 19.07.2012 / 23.00 Uhr

Durch ein Starkregenereignis in der Nacht zum 20.07.2012 ist es im Einzugsgebiet des Leßnigbaches zu einem Hochwasserereignis mit murartigem Geschiebetransport gekommen. Im Bereich der Mündung zur Drau, der ÖBB Bahntrasse, sowie der Drautal Bundesstraße ist es dabei zu Geschiebeablagerungen von ca 15.000 m3 gekommen, die die Bahnlinie und die Bundesstraße unterbrochen und teilweise eingeschüttet haben.
Ein Schutzbauwerk am Grabenausgang ist derzeit im Bau weshalb es seine Funktion des Geschieberückhaltes noch nicht erfüllen konnte. Es ist auch zu leichten Beschädigungen am Bauwerk gekommen.
Während dem Ereignisfall wurde gegen 01.00 Uhr bereits mit Regulierungsarbeiten mittels Bagger begonnen. Gleichzeitig stand die FF Kleblach/Lengholz mit 15 Mann und die FF Lind mit 10 Mann mit Hilfsmaßnahmen im Einsatz.
Die Straßensperre auf der B 100 und diverse  Reinigungsarbeiten wurde von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei Greifenburg durchgeführt.
Die Sperre der Bahnlinie wurde von den anwesenden Mitarbeitern  der ÖBB veranlasst.
Die Verständigung der zuständigen Behörden und Stellen erfolgte soweit erreichbar noch in der Nacht.
Am 20.07.2012 fand um 07.00 Uhr eine Einsatzbesprechung statt.
Anwesend waren:          Bezirkshauptmann Dr. Josef Brandner
                                               BGM Manfred Fleißner
                                               DI Wilfried Klaus (WLV)
                                               Michael Neureiter (WLV)
                                               AI Gerhard Winkler (Kdt der PI Steinfeld)
                                               Gemeindefeuerwehrkommandant Andreas Strauß
                                               Walter Oberrainer (Bauleiter Fa Strabag)
                                               Ernst Aichholzer (ÖBB-Streckenmeister)
                                               Herbert Pirker (Straßenmeister)
                                               Ing Herbert Mandler (Wasserbauamt – nachrichtlich)
                                              
Dabei wurde als Vorgangsweise festgelegt, dass ohne Aufschub mit drei bis vier Baggern und einigen LKW’s die vollkommene Räumung der Geschiebeablagerung durchzuführen ist, um im Vermurungsbereich einen geregelten Abfluss des Wildbaches zu gewährleisten. Die Koordinierung und Leitung der Maßnahmen erfolgt durch die WLV (Michael Neureuter) und wird diesbezüglich auch beaufsichtigt.
Zur Feststellung der Ursache des Ereignisses wurde von DI Wilfried Klaus (WLV) der Schwemmkegel begangen und begutachtet. Dabei wurde von ihm festgestellt, dass das abgelagerte Murmaterial kein frisches Baumholz auf Grund größer flächiger Einrutschungen enthält. Es kann angenommen werden,  dass das Material aus Tiefen- und Zeitenerosionen der Bachbettes stammt und über größere Teilabschnitte des Bachlaufes entnommen wurden. Dadurch wurde der Bachlauf „ausgeräumt“.
Eine Detailbegehung des gesamten Bachlaufes wird daher am Montag den 23.07.2012 durch Mitarbeiter der WLV erfolgen.
Als weitere Sofortmaßnahme werden bei der im Bau befindlichen Geschiebesperre unverzüglich Querbalken im Abflussbereich eingelegt, die somit das Bauwerk teilweise in Funktion stellen.
Als Bürgermeister unserer Gemeinde möchte ich mich besonders bei den Mitgliedern der FF Kleblach/Lengholz und der FF Lind bedanken, die mit ihrem routinierten Vorgehen die Situation vor Ort wesentlich beeinflusst haben. Es konnte dadurch unverzüglich mit den Aufräumarbeiten begonnen werden und gleichzeitig ein eingeschränkter Verkehrsfluss auf der Bundesstraße ermöglicht werden.
Ebenso konnte durch die Mitglieder unserer Feuerwehr  ein nächtlicher Baggereinsatz ermöglicht werden, welcher mit Sicherheit größeren Schaden an den angrenzenden Wohnobjekten und den öffentlichen Einrichtungen (Bahnlinie und Bundesstraße) verhindert hat.
Unser Dank gilt auch den Mitarbeitern der WLV (DI Klaus Wilfried und Neureuter Michael) die mit ihrer fachlichen Routine den gesamten Ablauf der Aufräumarbeiten organisiert und abgewickelt haben.

Bilder finden Sie in der Bildgalerie !

 

 

   

Verbauung Leßnigbach

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1.) Anlass und Genehmigung zur Projektsverfassung

Auf Grund des HW-Ereignisses vom 12.09.2008 wurde das Projekt ausgearbeitet

 

2.) Beschreibung des Wildbachgebietes

Das 3,67 km2 große Einzugsgebiet des Lessnigbaches liegt am Ostabhang des Hoher Stand in der Kreuzeckgruppe. Sein Einzugsgebiet, beginnend in einer Seehöhe von 2080 m ist sehr steil und birnenförmig gestreckt. Der Bachlauf hat eine Länge von ca. 3,5 km und wird aus mehreren Quellbächen gebildet. Der Lessnigbach durchfließt die Ortschaft Lessnig, unterquert bei hm 1,5 die  Drautal-Bundesstraße und bei hm 0,7 bie ÖBB Bahnstrecke Marburg – Innichen und mündet in einer Seehöhe von 565 m linksufrig in die Drau.

 

5.) Bach- und Verbauungsgeschichte

Größere Hochwässer im Lessnigbach sind aus den Jahren 1881 bekannt, wobei es zu Vermurungen im Ortsbereich mit einem Findlingsstein mit der Jahreszahl 1882 kam. Bei einem Ereignis 1926 wurde die ÖBB Strecke vermurt.
Das bislang letzte Ereignis vom September 2008 war der Auslöser für des gegenständliche Projekt, wobei Kulturflächen vermurt wurden und es umfangreiche Auflandungen im Bachlauf gab.
Von der WLV wurden bis heute keinerlei Verbauungsmaßnahmen getätigt.
Im Unterlauf vom Grabenausgang bis zur ÖBB Brücke wurden durch die Wasserbauverwaltung um 1940 eine durchgehende Künette in Steinschlichtung errichtet, die voll funktionsfähig ist und das HQ100 ohne Geschiebe abführen kann. Auch die bestehenden Brückenbauwerke sind für das Reinwasser ausreichend. Das gegenständliche Projekt soll eine weitreichende Geschiebeentlastung erreichen und eine schadlose Abfuhr der Schadwässer bis zum Vorfluter ermöglichen.

 

7.) Verbauungsziel und Verbauungsgrundgedanke

Der Grundgedanke der Verbauung besteht darin, durch die Errichtung einer Geschiebedosiersperre am Grabenausgang das gesamte Geschiebespotential (ca.12.000 m³) im Ereignisfalle zurückzuhalten bzw. im Verlaufe der Hochwasserwelle das Feingeschiebe in das profilierte Unterlaufgerine resp. in den Vorfluter abzugeben.

 

8.) Kostenerfordernis und Finanzierung

Reine Baukosten                                             €  556.500,-
Regie und Unvorhersehbares
ca. 20 % der Reinen Baukosten                       €  111.500,-
Gesamtsumme:                                             €  668.000,-

 Die Gemeinde Kleblach-Lind beteiligt sich an diesem Projekt mit einem Betrag von € 80.200,00 (12 %). Die Restfinanzierung trägt der Bund (58%), das Land (18%), die Landesstraßenverwaltung (6%) und die ÖBB (6%). Errichtet wird eine Geschiebesperre, welche zukünftig die Ortschaft Leßnig, die Landesstraße und die ÖBB vor Elementarereignissen schützen soll.

Hier einige Bilder dieser Baustelle:

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 Leßnigbach Anbei die aktuellen Bilder von der Baustellen-
besichtigung von Bgmst Manfred Fleißner, Ing.
Hans Biedermann, WLV und dem Obmann vom
Bauausschuss Walter Obernosterer:
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 Leßnigbach Baustelle Stand 09.12.2011
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